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„Alle geben ihr Bestes- aber die Belastung steigt“

„Alle geben ihr Bestes- aber die Belastung steigt“

„Alle geben ihr Bestes- aber die Belastung steigt“ ver.di-Hamburg Dialog in ver.di

Dialog in ver.di zwischen Beschäftigten und Verantwortlichen der zuständigen Behörden und Einrichtungen für Flüchtlinge in Hamburg

Das Thema ist kein leichtes. Seit einiger Zeit steigt die Anzahl der Flüchtlinge und Zuwanderer, die auch in Hamburg Schutz vor Krieg und Vertreibung und die Perspektive auf ein besseres Leben suchen. Zuständig für diese Menschen sind Einrichtungen wie das Einwohnerzentralamt, die Ausländerbehörde oder Erstaufnahmeeinrichtungen von Fördern & Wohnen. Dort kommt es mit steigendem Andrang zunehmend auch zu Schwierigkeiten für die Beschäftigten. Um Problemen wie Arbeitsverdichtung und Überlastung zu begegnen, vor allem aber um praktische Verbesserungsvorschläge auszutauschen, hat ver.di Hamburg betroffene Beschäftigte, die im Bereich der Aufnahmeeinrichtungen und Behörden in Hamburg arbeiten zu einem Dialog im Gewerkschaftshaus eingeladen. Gleichzeitig wurden Verantwortliche von Behörden, Schulen und dem Wachdienst eingeladen, um in einem Dialog zu klären, wo der Schuh am meisten drückt.

Angefangen von fehlenden Dolmetschern, über zu wenig Personal, bis hin zu  HVV-Karten und provisorischen Krankenkassenkarten, die in Arztpraxen nicht mehr angenommen werden, die Probleme in den Einrichtungen und Behörden sind vielfältig. Da war es  hilfreich, dass die drängendsten Probleme benannt wurden und im Rahmen der Möglichkeiten Verbesserung zugesagt wurde.

Denn klar ist,  gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten mit ausreichend Personal und einer guten Infrastruktur sind Vorrausetzung für eine gute und umfangreiche Betreuung von Flüchtlingen und Zuwanderern.