Nachrichtensammlung

Tag der Daseinsvorsorge

Kundgebung

Tag der Daseinsvorsorge

Am 23. Juni, dem Tag der Daseinsvorsorge erinnerten Beschäftigte bei einer Kundgebung zur Mittagszeit vor dem Rathaus an die Bedeutung der Arbeit, die in den Bereichen der öffentlichen und privaten Daseinsvorsorge geleistet wird. Vor Ort waren unter anderem, stellvertretend für alle Kolleg*innen, Beschäftigte aus öffentlichen Unternehmen, Nahverkehr, Kita, Jugendhilfe, öffentlicher Verwaltung, Einzelhandel und Stadtreinigung. Die Pandemie habe erneut deutlich gemacht, dass gerade in Krisenzeiten ein gut funktionierender Sozialstaat und seine Leistungen für die Bürger*innen von höchster Bedeutung sind, darin waren sich alle Redner*innen einig. Doch die strukturelle Probleme, die für viele erst während der Pandemie sichtbar geworden sind, habe schon länger gegeben. DAzu gehören Personalmangel, nicht nur , aber vor allem in der Pflege und im Kitabereich, Tarifflucht und belastende Arbeitsbedingungen. Und so sind die Forderungen an die Politik eindeutig: Öffentliche Aufträge müssen an gute Arbeits- und Lohnbedingungen geknüpft wedrden, der Schuldenabtrag nach der Pandemie darf nicht bei den ohnehin schon belasteten Beschäftigten abgeladen werden. Dafür braucht es unter anderem eine Vermögenssteuer und ein Sozialversicherungssystem, in das alle einzahlen. 

Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher hielt ein Grußwort, in dem er sich zu den öffentlichen Unternehmen und einer starken Daseinsvorsorge bekannte und sich für gute Bezahlung aussprach. 

Wir werden das in die kommenden und laufenden Tarifverhandlungen einspeisen - versprochen!

Hier findest du die Pressemeldung.