Nachrichtensammlung

Solidarität mit geflüchteten Frauen weltweit

Zum Frauentag am 8. März

Solidarität mit geflüchteten Frauen weltweit

Weltweit sind viele Millionen Menschen auf der Flucht. 50% davon sind Frauen und Mädchen.

Sie fliehen wegen Unterdrückung und Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen, aber auch um geschlechtsspezifischer Gewalt zu entkommen, wie Genital-Verstümmelungen oder Vergewaltigungen.

Zudem gehören in vielen (Bürger-)Kriegen systematische Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen zur erklärten Kriegsstrategie.

Auf der Flucht ist gerade die Gesundheit von Frauen und Mädchen besonders gefährdet. Es kann Komplikationen durch eine Schwangerschaft geben oder das Risiko von sexuellen Gewalterfahrungen.

 In der öffentlichen Debatte um die Flüchtlingssituation werden in den meisten Fällen eher die jungen Männer wahrgenommen, der große Anteil an geflüchteten Frauen spielt in der politischen Auseinandersetzung oft keine große Rolle. Dabei sind geflüchtete Frauen und Mädchen besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Sie gehören als Frau und Flüchtling gleich zwei diskriminierungsbedrohten Gruppen an.

Auch in den Flüchtlingsunterkünften werden Frauen und Mädchen von sexuellen Übergriffen bedroht. Sie brauchen einen besonderen Schutz und Hilfsangebote.

Es ist unser Anliegen, dass die besondere Situation geflüchteter Frauen und Mädchen auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene anerkannt wird und passende Angebote für sie entwickelt werden.

Unsere Solidarität gilt den geflüchteten Frauen weltweit!

"Das Warten" von Valentina Sartori.
2017, Wasserfarbe, Filzstifte und Ölpastelle auf Papier. 150X190 cm Valentina Sartori Das Warten  – "Das Warten" von Valentina Sartori. 2017, Wasserfarbe, Filzstifte und Ölpastelle auf Papier. 150X190 cm

Aus der Serie "Talentankreis"

Das Warten

2017, Wasserfarbe, Filzstifte und Ölpastelle auf Papier. 150X190 cm

Die Künstlerin Valentina Sartori hat 2015-2019 Frauen und Mädchen aus mehreren Unterkünften für Geflüchtete in Berlin langfristig begleitet.

Ihr Format partizipativer Portraitmalerei schafft Begegnungsräume und Verständnis jenseits unterschiedlicher Sprachen und Sitten.

„Das Warten“ visualisiert die Schwebesituation vieler geflüchteter Frauen zwischen Liebe, Ohnmacht, Hoffnung, Lebensfreude und Traumata.