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Warnstreik in der Geld-und Wertbranche

Tarifrunde Geld und Wert

Warnstreik in der Geld-und Wertbranche

Nachdem in der vergangenen Woche die dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben ist, traten bundesweit die Beschäftigten der Geld- und Wertbranche in den Warnstreik. In Hamburg streikten am Monatg und Dienstag die Kollegen bei Prosegur, einem Unternehmen, das unter anderem Bargeldtransporte durchführt.

„Die Arbeitgeber sind noch erheblich von unseren Forderungen und den Bedürfnissen der Beschäftigten entfernt. Deshalb werden wir nun mit Warnstreiks den Druck erhöhen“, erklärte dazu die ver.di-Verhandlungsführerin Sonja Austermühle in Berlin. 

Trotz Urlaubzeit und vieler coronabedingter Ausfälle war die Streikbeteiliging sehr hoch, nur wenige Touren konnten gefahren werden. Auch wenn es nur wenige Streikbrecher gab: Die Streikposten versuchten, jeden einzelnen umzustimmen, wie die Fotos dokumentieren. 

Ein starkes Signal an die Arbeitgeber - da geht auch mehr, wenn es sein muss!

ver.di fordert je nach Tarifgebiet und stationärer oder mobiler Dienstleistung differenziert – eine Anhebung der Stundenlöhne (für Hamburg: mobile Dienstleistungen von 17,59€ auf 20,31€ & stationäre Dienstleistungen von 15,60€ auf 18,03€) sowie für betriebliche Angestellte soll es eine Erhöhung der Bruttonentgelte um bis zu elf Prozent, eine Anpassung der Löhne über die Bundesländer hinweg sowie eine Mitgliedervorteilsregelung