Nachrichtensammlung

VVN-BdA bleibt gemeinnützig

Wichtiger Teilerfolg

VVN-BdA bleibt gemeinnützig

2019 hat der Landesbezirksvorstand von ver.di Hamburg, wie viele andere, deutliche Kritik an der Entscheidung geübt, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) die Gemeinnützigkeit abzuerkennen.

Das haben wir in einem Brief an Finanzminister Olaf Scholz zum Ausdruck gebracht:

"ver.di Hamburg fordert in Absprache mit dem ver.di-Bundesvorstand den Bundesfinanzminister auf, die Landesfinanzministerien anzuweisen ihre Aktivitäten zur Infragestellung der Gemeinnützigkeit von attac und VVN-BdA - auch rückwirkend - zu stoppen.

ver.di Hamburg unterstützt in diesem Zusammenhang die Petition des VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten), ihre Gemeinnützigkeit zu sichern und zu erhalten.

ver.di Hamburg erwartet vom Bundesfinanzministerium auch die entsprechende rückwirkende Entscheidung für die Gemeinnützigkeit von attac.

Der VVN-BdA ist eine der wichtigsten Organisationen, die sich gegen das Vergessen, gegen Rassismus und für Gleichheit und Vielfalt einsetzen."

Das Engagement hat gewirkt, zumindest einen Teilerfolg haben wir erreicht : Die VVN-BdA ist für das Jahr 2019 wieder gemeinnützig.

Wir erwarten, dass diese Entscheidung auch für die 2016 bis 2018 korrigiert wird!

Rechts findet ihr den offenen Brief an den Bundesfinanzminister von Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, den Brief von ver.di Hamburg und die Presseerklärung der VVN-BdA.