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Mit Solidarität schnell etwas erreicht

Aktion beim LSBG

Mit Solidarität schnell etwas erreicht

Beschäftigte des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) müssen sich entscheiden, ob sie zur Autobahngesellschaft des Bundes wechseln, ihnen fehlen jedoch wichtige Informationen.

Die Autobahngesellschaft des Bundes wird sich ab 2021 um Betrieb und Erhalt der Autobahnen kümmern. 60 der insgesamt ca. 660 Beschäftigten des LSBG sollen auf Wunsch der FHH vorzeitig, bereits zum 1.1.2020, in die Autobahn GmbH wechseln. Hierfür endet die Widerspruchsfrist Ende der Woche.

Erst am vergangenen Mittwoch stellte sich heraus, dass es noch immer keine rechtsverbindliche Klärung der Frage gibt, wie die Weiterführung ihrer betrieblichen Rente („Zusatzversorgung“) geregelt wird.

Eine schwierige Situation für die Beschäftigten, die eine für Ihre Zukunft bedeutsame Entscheidung treffen sollen, ohne die notwendigen rechtsverbindlichen Auskünfte von der Stadt bekommen zu haben.

Die ver.di Betriebsgruppe gab sich damit nicht zufrieden.

Innerhalb eines Tages sammelten die Kolleg*innen bei den Beschäftigten des LSBG 240 Unterschriften, um zu bekräftigen, dass sie endlich Klarheit brauchen oder die Widerspruchsfrist ausgesetzt werden muss.

Die Unterschriften wurden am Dienstag dem Leiter des Personalamtes, Volker Wiedemann, übergeben.

Noch am selben Tag gab es eine erste Reaktion: Alle betroffenen Beschäftigten erhielten per Mail die Zusage der FHH, dass für alle, die zur Autobahngesellschaft wechseln, die Berechnungsgrundlage der Altersversorgung dynamisiert bleibt.

"Das ist ein Riesenerfolg!", schreibt die Betriebsgruppe in ihrer Info an die Beschäftigten. "Und es zeigt, dass wir etwas bewegen können, wenn wir zusammenstehen!"

 

Kolleg*innen der ver.di-Betriebsgruppe mit den Unterschriften vor dem Personalamt. ver.di Hamburg Vor dem Personalamt  – Kolleg*innen der ver.di-Betriebsgruppe mit den Unterschriften vor dem Personalamt.