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Literaturschaffende gegen Rechtsextremismus

Resolution

Literaturschaffende gegen Rechtsextremismus

Die Hamburger Mitglieder des Verbandes der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di (VS) haben auf ihrer Versammlung Ende November in einer Resolution ihre Sorge über den Rechtsruck, in Deutschland und international, zum Ausdruck gebracht.

Einstimmig beschlossen die Literat*innen die "Hamburger Erklärung zu Rechtsextremismus".

Darin heißt es: "Für uns ist Demokratie nicht verhandelbar. Zum Kern der Demokratie gehören die Freiheit des Wortes und die Kunstfreiheit. Für Schriftsteller und Schriftstellerinnen dürfen Falschmeldungen und Verleumdungen, gesteuerte Kampnagnen in den sozialen Medien sowie Fremendehass und Gewalt keine Bestandteile gesellschaftlicher Auseinandersetzung sein".

Die Erklärung endet mit einer Selbstverpflichtung:

"Nur die Verwirklichung der allgemeinen Menschenrechte kann eine lebenswerte Welt für alle schaffen. Dazu gibt es keine Alternative. Redefreiheit, Pressefreiheit und Kunstfreiheit sind die Grundlagen für ein friedliches, offenes und ehrliches Ringen um die besten Entscheidungen für unsere Zukunft. Hier sehen wir die Verpflichtung der Autoren und Autorinnen und ihres Verbands, sich laut und deutlich in die Auseinandersetzung einzubringen."

Die vollständige Erklärung gibt es rechts zum Herunterladen.

Informationen zum Verband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di gibt es hier: