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NO Betriebsrats Bashing

NO Betriebsrats Bashing

No Union Busting ver.di-Hamburg No Union Busting

Seit knapp einem Jahr wird gezielt versuchteinzelne Betriebsratsmitglieder unter Druck zu setzen, um betriebliche Mitbestimmung zu verhindern. So wird die stellvertretende Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peggy Prescher mit konstruierten Abmahnungen traktiert, der Anstiftung zur Lüge bezichtigt und  aufgrund von angeblichem, „querulatorischem Verhalten sowie unterstellter, individualrechtlicher Beratung von Mitarbeitern“ mit einem Amtsenthebungsverfahren konfrontiert. Das Unternehmen war sich selbst für Gehaltskürzungen um 8,56 Euro wegen angeblich nicht erforderlicher Betriebsratsarbeit zu schade und zog damit vor Gericht – erfolglos. Das zeigt deutlich: der Betriebsrat wird in seiner gesetzlich verankerten Aufgabe und Amtsausübung massiv behindert. Amtsenthebungsverfahren gegen Mitglieder des Betriebsrats offenbaren eine neue Qualität der Verhinderungsstrategie von betrieblicher Mitbestimmung, die keinesfalls Schule machen darf. Das können und wollen wir so nicht hinnehmen. Wir bitten alle Betriebsräte auf, sich aktiv mit dem Betriebsrat der Bureau Veritas Consumer Products Services Germany GmbH zu solidarisieren und sich derartigen Arbeitgeberpraktiken entgegenzustellen.

Gerade ein Prüf- und Zertifizierungsdienstleister, dessen Tätigkeitsschwerpunkt darin besteht, die Einhaltung geltender Gesetze, Vorschriften und Normen anzuwenden bzw. zu überwachen, sollte das Betriebsverfassungsgesetz nicht missachten.  

Wir sehen mit Empörung die Grundlagen betrieblicher Mitbestimmung gefährdet und solidarisieren uns mit den BetriebsratskollegInnen der Bureau Veritas Consumer Products Services Germany GmbH.

Wir fordern die Geschäftsleitung von

Bureau Veritas Consumer Products Services Germany GmbH auf:
1. die demokratisch gewählten Arbeitnehmervertreter und ihre gesetzlich verankerten Mitbestimmungsrechte zu respektieren;
2. den Betriebsrat nicht an der Wahrnehmung seiner Aufgaben zu hindern;
3. die Abmahnungen sowie die Amtsenthebung gegen die stellvertretende Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende zurück zu nehmen.  

Es ist nicht zu spät – dem Grundsatz Ihres Firmenmottos "Move forward with confidence" folgend – den Dialog sowie die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den demokratisch gewählten Arbeitnehmervertretern zu suchen und zu kultivieren. Ihre Betriebsräte sind dazu bereit.

Hier findest Du die Unterschriftenliste: Bitte sendet eure Zustimmung / Unterzeichnung an fb13.hh@verdi.de