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Es geht uns alle an

Kongress
25.10.2019, 20:00 – 26.10.2019, 19:00Kampnagel, Jarrestraße 22

Es geht uns alle an

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Was die Neue Rechte »Metapolitik« nennt, bezeichnet eine Strategie, bei der gesellschaftliche Wertevorstellungen schrittweise zugunsten rechter Ideologien verändert werden sollen, um die »Meinungsführerschaft« zu erlangen.

Bildung und Kultur nehmen in diesem Szenario eine Schlüsselrolle ein. Inner- und außerparlamentarisch sind in diesen Strukturen seit einigen Jahren verstärkt Versuche spürbar, eine nationalistisch, völkisch und homogen gedachte Vision der »deutschen Kultur« zu implementieren.

Eine selbstverständlich demokratische, antifaschistische Haltung wird von rechten Parteien als »linksextreme Propaganda« betitelt. Akteur*innen aus Kultur und Bildung sind in der freien Ausübung ihrer Tätigkeit bedroht. Aber nicht Einzelne sind mit diesen Angriffen gemeint – sie stehen symptomatisch für die versuchte Einflussnahme auf die gesamte Gesellschaft: diese Gesellschaft ist heterogen, und ihre Repräsentation auf Bühnen, in Bildern, Lehrplänen oder der Jugendarbeit muss es auch sein.

Erstmalssollen auf der Tagung in Hamburg Erfahrungen aus Kultur und Bildung zusammengebracht werden, um Netzwerke zu bilden. Wir wollen uns kennenlernen, positionieren, solidarisieren – für eine inklusive und diverse Gesellschaft, für freie Bildung und Kultur.

Anmeldung und weitere Infos hier:

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