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Flughafen Hamburg - aktive Tarifrunden 2022 erwartet

Flughafen Hamburg - aktive Tarifrunden 2022 erwartet

01.01.2022

 

Aktive Tarifrunden 2022 erwartet

Anfang 2022 endet am Flughafen Hamburg die Friedenspflicht in mehreren Unternehmen. So hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Tarifforderungen für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste (GroundSTARS, STARS, CATS), der Flughafentochter AHS und der Luftsicherheitsunternehmen I-SEC und Securitas erhoben. Die Gewerkschaft will damit Verbesserungen für ca. 1800 Beschäftigte durchsetzen. Nach Angaben von ver.di liegen einige Lohngruppen noch erheblich unterhalb des von der Koalition angekündigten neuen gesetzlichen Mindestlohns von 12€/Stunde. Die Gewerkschaft fordert ebenfalls, dass die Flughafen Hamburg GmbH (FHG) nach Beendigung der Kurzarbeit die Arbeitszeit nicht absenkt.

„Die Flughäfen Frankfurt, Hannover und Köln-Bonn gehen mit gutem Beispiel voran und verzichten auf eine Absenkung der Arbeitszeit. Dies muss auch in Hamburg möglich sein. Wer lange zum guten Ertragsaufkommen der Stadt beiträgt, muss in schwierigen Zeiten auch Solidarität erfahren,“ so Lars Stubbe, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Verkehr in ver.di Hamburg. „Personalknappheit und Niedriglöhne führen zu Arbeitsverdichtung und hoher Fluktuation. Existenzsichernde Löhne für die Beschäftigten in allen Unternehmen am Flughafen sichern eine ungestörte Beförderung, gerade auch vor der im März anstehenden Ferienzeit.“

„Auch in der Coronakrise wird alles teurer. Wenn sich das nicht im Arbeitgeberangebot widerspiegelt, erwarten wir eine lebhafte und sehr aktive Tarifrunde,“ so Peter Bremme, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Besondere Dienstleistungen in ver.di Hamburg.