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Gutes Verhandlungsergebnis im Entsorgungssektor bei WERT/HEG

Gutes Verhandlungsergebnis im Entsorgungssektor bei WERT/HEG

10.06.2021

Fusions- und Entgelttarifverhandlungen bei WERT/HEG

Gutes Verhandlungsergebnis und Verbesserungen für alle Beschäftigten!

Nach zehn Verhandlungsrunden in elf Monaten ist in dieser Woche ein gutes Tarifpaket für zwei Betriebe der hiesigen privaten Abfallwirtschaft geschnürt worden. Betroffen sind die Beschäftigten bei der Hamburger Entsorgungsgesellschaft mbH (HEG) und der Wertstoff Einsammlung GmbH (WERT) – zwei Tochterunternehmen der Stadtreinigung Hamburg, die zum 01.09.2021 fusioniert werden sollen. Das umfassende Tarifpaket beinhaltet unter anderem eine neue sechsstufige Entgelttabelle, persönliche Besitzstandsregelungen, ein verbessertes Weihnachts- und Urlaubsgeld, eine verbesserte Überstunden-Regelung sowie eine verpflichtende Tantieme-Regelung.  

Weiterhin gibt es auch eine Erhöhung der Monatstabellen um 4,4% in zwei Schritten.

-        Ab 01.01.2021: plus 2,4% auf 14 Monate - plus 35 Euro für Auszubildende

-        Ab 01.03.2022: plus 2,0% auf 12 Monate - plus 35 Euro für Auszubildende

-        Gesamtlaufzeit: 26 Monate bis 28.02.2023

Ole Borgard, ver.di HH – Verhandlungsführer: „Dieses Ergebnis enthält Verbesserungen auf vielen Ebenen und sorgt für einen gerechten Rahmen für die angestrebte Fusion von HEG & WERT. Einige problematische tarifliche Regelungen aus vergangen Tagen haben wir beseitigt und ein klares „mehr für alle“ erreicht. Für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen beider Betriebe ist das mehr als verdient.“

Ralf Lädke, Betriebsratsvorsitzender der WERT GmbH ergänzt: „Wir haben schwierige Verhandlungen zu einem guten Ende geführt. Zwei unterschiedliche Tarifwerke und unterschiedliche Geschäftsfelder am Tariftisch zusammenzubringen, darf nicht zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen gehen. Das ist gelungen. Für die WERT - Beschäftigten ergeben sich zum Beispiel Verbesserungen mit Blick aufs Weihnachtsgeld und die neue Regelung zur Freistellung am 24./31.12.“

Torsten Dreyer, Betriebsratsvorsitzender der HEG sagt: „Für die Beschäftigten der HEG ergeben sich insbesondere in den unteren Entgeltgruppen deutliche Lohnzuwächse von mehreren hundert Euro. Dass in diesen Bereichen jetzt endlich der städtische Mindestlohn bezahlt wird, zeigt dabei aber auch, woher wir in diesem Bereich gekommen sind. Dieser Schritt war überfällig.“