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Wortbruch der Parteien - Lascharbeit noch nicht als Hafenarbeit …

Protest – Unterschriften: Übergabe an hafenpolitische Sprecher der Fraktionen

Wortbruch der Parteien - Lascharbeit noch nicht als Hafenarbeit verankert!

28.01.2020

Morgen, am 29. Januar 2020 um 13:00 Uhr, wird eine Delegation von gewerkschaftlichen Hafenarbeitern eine Unterschriftensammlung im Foyer des Hamburger Rathauses überreichen.

Hintergrund ist die nicht umgesetzte Zusage der Parteien, die Hafenverkehrsordnung noch in dieser Legislaturperiode so zu ändern, dass die gefährliche Tätigkeit des Containerlaschens ausschließlich von Hafenarbeitern erbracht werden soll.  Auf der ver.di - Hafenkonferenz am 17. September 2019 in Wilhelmsburg hatten die Parteienvertreter dies zugesagt, passiert ist bisher nichts.

Das sogenannte Laschen ist die Ladungssicherungsarbeit an Bord von Seeschiffen während der Liegezeit im Hafen. Diese Arbeiten werden meist von Seeleuten (nicht von Hafenarbeitern) während deren Ruhezeit zusätzlich durchgeführt, was für sie gravierend gesundheits- und sicherheitsgefährdend ist. Um diese Gefährdungen zu vermeiden, fordert ver.di, dass das Laschen von den Beschäftigten in den Häfen durchgeführt wird.

In Antwerpen, dem zweitgrößten Hafen Europas, wird diese Praxis seit 1972 angewendet. Trotz der stetig gestiegenen Umschlagszahlen hat das zu keinem erkennbaren Wettbewerbsnachteil geführt.

Die Hafenarbeiter und ver.di – Vertreter werden morgen ab 12:30 Uhr im Rathaus – Foyer der Freien und Hansestadt Hamburg anwesend sein und dort auch die Fragen der Presse beantworten.

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