Pressemeldungen

Warnstreik der Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes

Tarifrunde Banken

Warnstreik der Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes

02.04.2019

Sternförmiger Demo-Marsch zum Gewerkschaftshaus

Für morgen, den 3. April 2019, hat ver.di die Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes in Hamburg zum Streik aufgerufen - in der Zeit von Arbeitsbeginn bis Arbeitsende.

Die Treffpunkte sind:

 - für Streikende der Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Privat- und Firmenkunden AG Hamburg

  Eingang Sachsenstraße (08:45 Uhr), danach Marsch zum Nagelsweg /UniCredit (08:55 Uhr)

 - für Streikende der Hamburger Sparkasse AG - alle Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein und 

  Niedersachsen Adolphsplatz (09:00 Uhr)

 - für Streikende der UniCredit AG Nagelsweg (09:00 Uhr)

 - für Streikende der Commerzbank AG in HH Nagelsweg, Lübeckertordamm, Adolphsplatz (jew.

  09:00 Uhr)

 

Um 10:00 Uhr werden die  streikenden Bank - Beschäftigten am Gewerkschaftshaus Besenbinderhof zur Kundgebung bis ca.

11.45 Uhr erwartet.  

Christoph Meister, ver.di – Bundesvorstandsmitglied: "Die Arbeitgeber haben diese Warnstreiks provoziert. Sie machen die Fortführung der Verhandlungen davon abhängig, dass ver.di nahezu alle Forderungen zurücknimmt. Das ist ein brüskierendes Vorgehen, das sich die Beschäftigten nicht gefallen lassen".

Ira Gloe-Semler, ver.di - Landesfachbereichsleiterin Finanzdienstleistungen:

„Wir erwarten endlich ein verhandlungsfähiges Angebot und die Aufgabe der Blockadehaltung der Arbeitgeber“

 

ver.di fordert in der Tarifrunde 6 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Für Beschäftigte mit einer übertariflichen Bezahlung will ver.di eine entsprechende Dynamisierung der Gehälter durchsetzen.

Für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Vergütung um 100 Euro.

Des Weiteren will ver.di in der Tarifrunde neben einer deutlichen Gehaltserhöhung vor allem über Arbeitsbelastung und Weiterbildung verhandeln.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt bei den Banken sehr rasch und tiefgreifend, darum fordert ver.di einen verbindlichen Anspruch der Beschäftigten auf Weiterbildung.

Durch Rationalisierungen und ständige Umstrukturierung ist die Arbeitsbelastung immer mehr angestiegen. Aus diesem Grund fordert ver.di für alle Beschäftigten sechs Gesundheits- und Entlastungstage.

Um den unterschiedlichen Bedarfen der Beschäftigten gerecht zu werden, sollen die Bankbeschäftigten zwischen Gehaltssteigerung oder Freizeit wählen können.

 

 Für Rückfragen Michael Börzel: 0171/5 63 48 98

 

Pressekontakt

ver.di Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg Pressesprecherin: Heike Bettermann 040 890 615-130 pressestelle.hh@verdi.de