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Tarifabschluss für die Wach- und Sicherheitsbranche

Ergebnis nach dritter Verhandlungsrunde

Tarifabschluss für die Wach- und Sicherheitsbranche

16.01.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Hamburg und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Danach bekommt ein Teil der rund 8.500 Beschäftigten ab dem 1. März 2019 zwischen 3 und 10 Prozent mehr Geld. Für die Objektschützer steigen die Löhne erst ab dem ersten Januar 2020.  

„Nach schwierigen Verhandlungen ist das ein ordentliches Ergebnis“, so ver.di-Verhandlungsführerin Tanja Chawla. „Die Beschäftigten sorgen bei der Hochbahn, in Geschäften oder in öffentlichen Gebäuden für Sicherheit. Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, die auch anerkannt werden muss.“

Die Löhne liegen in den untersten Tarifgruppen bei jetzt zehn Euro (ab dem 1. Januar 2020 bei 10,35 Euro) und maximal 12,80 Euro (ab dem 1. Januar 2020 bei 13,25 Euro). Die Ausbildungsvergütungen steigen von 670 auf 720 Euro im ersten Lehrjahr, von 695 auf 750 im zweiten und 745 auf 800 im dritten. Die Erklärungsfrist wurde zum 28. Januar vereinbart. Der Tarifvertrag soll bis zum 31. Dezember 2020 gelten.

Für Rückfragen:

Tanja Chawla, ver.di Hamburg, 0175 632 35 79

 

Pressekontakt

ver.di Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg Pressesprecherin: Heike Bettermann 040 890 615-130 pressestelle.hh@verdi.de