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ver.di Hamburg begrüßt Antrag der Landtagsfraktionen in SLH

Standort- und Beschäftigungssicherung für Provinzial Versicherung

ver.di Hamburg begrüßt Antrag der Landtagsfraktionen in SLH

08.11.2019

Im Rahmen der geplanten Fusion zwischen der Provinzial NordWest und der Provinzial Rheinland begrüßt ver.di Hamburg den fraktionsübergreifenden Antrag von SPD, CDU, FDP, Grünen und SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag zum öffentlichen Auftrag und zur Standort- und Beschäftigtensicherung des Standortes in Kiel.

„Ein ebensolches Bekenntnis erwarten wir von Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg zum Standort der Hamburger Feuerkasse als Bestandteil der Provinzial NordWest“, so Alexandra Luerssen, Gewerkschaftssekretärin von ver.di Hamburg.

„Die Hamburger Feuerkasse - älteste Versicherung der Welt - bietet den Menschen in Hamburg die hochwertigen Leistungen eines Versicherers mit 220 Beschäftigten vor Ort. Kommt es zu einer Fusion, darf dies nicht auf Kosten des Standortes und der ansässigen Arbeitsplätze erfolgen.“

ver.di und die betrieblichen Arbeitnehmervertreter*innen fordern weiterhin nun auch von den Eigentümern als Voraussetzung  einer Fusion, dass die Rechtsform und der öffentliche Auftrag einer neuen Gesellschaft in geeigneter Form abgesichert wird. Außerdem dürfe eine Fusion nicht als Rationalisierungs-instrument genutzt werden. Die heutigen Standorte der Provinzial NordWest und der Provinzial Rheinland müssten qualitativ wie auch quantitativ erhalten bleiben. Dazu sei auch eine Vereinbarung zum Kündigungsschutz zwingend notwendig.

Außerdem dürften Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen nicht verschlechtert werden, so die Forderungen.

 

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