Pressemeldungen

Solidarität mit den Flüchtlingen der „Lampedusagruppe“

Solidarität mit den Flüchtlingen der „Lampedusagruppe“

28.02.2015

Teilnehmer ver.di Landesbezirkskonferenz Hamburg zeigen Solidarität mit den Flüchtlingen der „Lampedusagruppe“ in Hamburg

Am Rande der Hamburger Landesbezirkskonferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am letzten Samstag,  zeigten sich Delegierte und Besucher solidarisch mit den Flüchtlingen der Lampedusagruppe, die seit Anfang 2013 für ein Bleiberecht mit Arbeitserlaubnis in Hamburg kämpfen. Zusammen mit dem wiedergewählten Landesbezirksleiter Berthold Bose wurde in der Mittgaspause der Konferenz ein gemeinsames Foto mit einigen Flüchtlingen auf dem Campus Universität Hamburg gemacht. 

„Menschen die vor Krieg und Vertreibung fliehen haben unsere Solidarität und Unterstützung“, sagt Berthold Bose, Landesleiter von ver.di Hamburg. „Für die Menschen der Lampedusegruppe, aber auch für alle anderen Flüchtlinge in Hamburg wünschen wir uns einen fairen Umgang und die Chance auf eine Perspektive in unserer Stadt. Dazu gehört auch eine Arbeitserlaubnis um einer legale Beschäftigung nachkommen zu können.“

ver.di Hamburg weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren von Ausbeutung von Flüchtlingen hin, die von skrupellosen Unternehmen zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden und sich aufgrund der nichtvorhanden Arbeitserlaubnis nicht zu Wehr setzen können. Durch die Drittstaatenregelung dürfen Flüchtlinge sich zwar häufig in Deutschland aufhalten, aber keiner legalen Arbeit nachkommen.

„Ohne Arbeitserlaubnis werden Menschen in die Illegalität gedrängt und damit leichtes Ziel für Ausbeuterjobs“, so Bose. „Das Recht auf legale Arbeitsaufnahme und Ausbildung muss für alle hier lebenden Menschen gelten“.

Für Rückfragen: Berthold Bose, ver.di Hamburg, 0170/ 456 99 41