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Wo bleiben Lösungen? Warnstreiks auch in den Ferien nicht ausgeschlossen

Beschäftigte im Bodenverkehrsdienst (BDV) am Hamburger Flughafen warten weiter auf Verbesserungen

Wo bleiben Lösungen? Warnstreiks auch in den Ferien nicht ausgeschlossen

04.03.2019

Attraktive Arbeitsbedingungen und sichere und qualitativ hochwertige Flugzeug – und Gepäckabfertigung sind für die BVD – Mitarbeiter am Hamburger Flughafen einen Tag vor dem fünften Verhandlungstermin immer noch in weiter Ferne. Statt eines verbesserten Angebots liegt bisher nur ein verändertes und weiterhin unzureichendes Angebot von Seiten des Arbeitgebers, der Hamburger Flughafen-GmbH (FHG) und ihrer Tochtergesellschaften, vor. Der Hamburger Mindestlohn von 12 Euro soll erst nach Ende der Laufzeit des Tarifvertrages von 20 Monaten erreicht werden. Die 12 Euro bleiben also ein Zukunftsversprechen. Darüber hinaus liegen die angebotenen Tarif – Steigerungen (zwischen 0,61 und 0,88 Euro pro Stunde) deutlich unter den Erwartungen der Beschäftigten.

 Die BVD – Mitarbeiter sind am Hamburger Flughafen unter anderem für die Flugzeug- und Gepäckabfertigung, den Passagier – Transport und die Reinigung der Flugzeuge zuständig. Damit tragen sie die Verantwortung dafür, dass tausende Passagiere täglich pünktlich und sicher reisen.

Der aktuelle Einstiegslohn liegt bei 10,76 Euro pro Stunde und damit deutlich unter dem städtischen Mindestlohn von 12 Euro. Dem gegenüber stehen regelmäßige Gewinne der FHG von etwa 40 Millionen Euro pro Jahr seit 2006 – mit steigender Tendenz.

Die Unternehmen, für die die Mitarbeiter der Bodenabfertigung arbeiten, sind Tochterunternehmen der Flughafen – Hamburg GmbH, die zu 51% der Freien und Hansestadt Hamburg gehört.

In den vergangenen zwanzig Jahren seit der Ausgliederung der Bodenverkehrsdienstleistungen aus der Flughafen – Hamburg - GmbH haben die Mitarbeiter  (ausgenommen der letzten Tarifrunde) Real - Lohnverluste hinnehmen müssen.

 Irene Hatzidimou, Verhandlungsführerin ver.di Hamburg:

„Die Stadt Hamburg ist hier in der Pflicht. Sie muss ihre Gewinnerwartungen absenken, damit sich die Arbeitsbedingungen verbessern und die Kolleginnen und Kollegen im BVD von ihrem Lohn leben können.“

 Vor diesem Hintergrund laden wir ein zum

Pressegespräch des ver.di Landesbezirks Hamburg - Fachbereich 11

am 6. März 2019

um 11.00 Uhr

Ort: KLUB (neben Büchergilde)

         Besenbinderhof 62

         20097 Hamburg

 Es nehmen teil:

Sieglinde Frieß, stellvertretende Landesbezirksleiterin

Irene Hatzidimou, Verhandlungsführerin BVD

Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste

 

Pressekontakt V.i.S.d.P.:

 

Heike Bettermann

ver.di – Landesbezirk Hamburg

Pressesprecherin

Besenbinderhof 60

20097 Hamburg

Mobil: 0170 -5086719

Tel.: 040 – 890615-130

e-mail:

heike.bettermann@verdi.de