Im Januar 2023 verleiht ver.di Hamburg den Paula-Mielke-Preis 

ver.di Hamburg zeichnet Kolleg*innen aus, die in Betrieben und/oder als Gewerkschafter*innen für Toleranz, Chancengleichheit und ein solidarisches Miteinander eintreten und zum Beispiel über Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, über Aktionen, Kampagnen oder Veranstaltungen Ausbeutung, Unterdrückung, Diskriminierung und/oder Rassismus entgegentreten.

Die Gewerkschaft ver.di repräsentiert zugleich Vielfalt und Einheit. Bei der Vielfalt ihrer Mitglieder in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, Lebenslagen und mit unterschiedlichen Anforderungen und Interessen ist sie zugleich bestrebt, eine respektvolle, solidarische Einheit zu schaffen. Dabei gründet sich ver.di auf die Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung sowie Solidarität. ver.di setzt sich für Menschenwürde und für die allgemeinen Menschenrechte in Betrieb und Gesellschaft ein.

Das bedeutet, jeder Form von Ausbeutung, Unterdrückung, Diskriminierung und Rassismus entgegen zu treten.

Vor dem Hintergrund dieser Wertvorstellungen und des notwendigen Engagements dafür soll der Preis zugleich Ehrung und "Empfehlung zur Nachahmung" sein.

Der Preis ist benannt nach der Hamburger Antifaschistin Paula Mielke, die in verschiedenen Gruppen und Organisationen der Arbeiter*innenbewegung mutig und standhaft Widerstand leistete gegen das NS-Regime.

Ihre Biografie findest du rechts zum Herunterladen.

Der Paula-Mielke-Preis geht zurück auf eine Initiative des Arbeitskreises Antirassismus in ver.di Hamburg: hamburg.verdi.de/gruppen/antirassismus

Die Einreichungsfrist für Vorschläge ist abgelaufen und die Jury freut sich über viele Nominierungen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Verleihung des Paula-Mielke-Preises findet am 19 Januer im Musiksaal im DGB-Haus statt

 

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