Erwerbslose erhalten von uns Rat und Beistand

Es gibt drei Wege zum Rat:

Zum einen unsere Erwerbslosenberatung am Dienstag, zum zweiten steht - nach einer Terminvereinbarung - der Weg zu unserem Bereich Recht und Beratung offen und schließlich die Onlineberatung.

Die Erwerbslosenberatung zieht um!

Ab 04. Februar 2020 findest Du uns in dem Raum 06.38!

Deshalb kann leider am
21. und am 28. Januar 2020 keine Erwerbslosenberatung stattfinden.

Probleme mit dem Amt? Die Erwerbslosenberatung hilft!

Persönliche Information für alle gibt es bei der Erwerbslosensprechstunde von IG Metall und ver.di:

Persönlich: jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr, im Gewerkschaftshaus Hamburg, Besenbinderhof 60, Raum 8.31; ab 4. Februar 2020 in Raum 6.38

Telefonisch: unter 040 890 615-178 (jederzeit gerne eine Nachricht hinterlassen - wir rufen auf jeden Fall zurück!)

Arbeits- und Sozialrechtsberatung

Für erwerbslose ver.di-Mitglieder ist auch der Bereich Recht und Beratung bei ver.di Hamburg zuständig. Bitte vereinbare einen Termin unter

rechtundberatung.hamburg@verdi.de

Bitte gib unbedingt das Datum des Zugangs des Bescheides in der E-Mail an und sende den Bescheid möglichst als Anhang mit.

Du brauchst Begleitung zum Amt?

Infos dazu gibt es Dienstags in der Erwerbslosensprechstunde unter 040 890 615-178.

Unsere Tipps:

Gehe nicht allein zum Amt! Zusammen sind wir stärker!

Graut es dir auch davor, wenn du zum Amt gehen musst? Fühlst du dich "klein", hilflos und ohnmächtig? Wartest du vielleicht schon ewig auf Geld, das du dringend brauchst und das dir zusteht? Da bist du nicht allein, das geht vielen so.

Zu zweit ist besser als allein!

Gehe nicht allein auf's Amt. Nimm dir eine Person deines Vertrauens mit - einen so genannten Beistand. Das ist dein gutes Recht (und steht in § 13 im zehnten Sozialgesetzbuch). Das Amt darf deinen Beistand nicht ablehnen! Sage deinem Sachbearbeiter oder deiner Sachbearbeiterin zu Beginn des Gesprächs, dass du Herrn oder Frau "Hilfreich" als Beistand mitgebracht hast.

Beistände wirken Wunder

Oftmals bewirkt schon alleine die Anwesenheit deines Beistands Wunder: Der Umgangston wird freundlicher, das Klima besser. So können vielfach festgefahrene Dinge geklärt werden und du erhältst Leistungen, die dir zustehen.

Beistand als Zeuge/ Zeugin

Eine Möglichkeit ist, dass der Beistand nur als stiller Zeuge/ stille Zeugin bei dem Gespräch auf dem Amt daneben sitzt. Wenn der Beistand Stift und Zettel herausholt und sich Notizen macht, wird noch deutlicher: Dein Beistand passt auf! Freunde oder Bekannte eignen sich als Beistand besser als Verwandte oder Verschwägerte. Denn sie gelten als glaubwürdiger.

Beistand als Fürsprecher*in

Dein Beistand kann auch für dich sprechen, also stellvertretend für dich das Anliegen vorbringen. Dann wird alles, was dein Beistand sagt, so gewertet, als hättest du es selbst gesagt. Es sei denn, du widersprichst ausdrücklich.

Bei dieser Variante müsst ihr euch natürlich vorbereiten. Dein Beistand muss deinen Fall kennen und ihr müsst klären, worum es geht: Was willst du auf dem Amt erreichen?

Wenn du einen Beistand mitnimmst, dann geht es nicht darum, dass dieser "mit der Faust auf den Tisch haut". Der Beistand sollte vielmehr ruhig und gelassen auftreten. Ihr erreicht am meisten, wenn der Ton sachlich ist, ihr aber in der Sache hartnäckig und entschieden auftretet. Dein Beistand muss keineswegs alle Sozialgesetze auswendig können. Entscheidend ist, dass er oder sie sich den Umgang mit einer Behörde zutraut.

Du brauchst Hilfe?

Wenn du niemanden kennst, der oder die dich als Beistand begleiten kann, dann rufe uns rechtzeitig unter 040 890 615-178 an. Wir versuchen dann, für dich einen Beistand zu organisieren. Natürlich kannst du auch selbst andere Erwerblose unterstützen und aktiv an unserer Begleitgruppe teilnehmen.

 

ver.di Kampagnen