Landesbezirk Hamburg

Stadt der Guten Arbeit-außer bei TEREG?

Öffentliche Unternehmen

Stadt der Guten Arbeit-außer bei TEREG?

Mit einem Offenen Brief wenden sich die Beschäftigten des Reinigungsunternehmens TEREG, einer Tochter der Hochbahn AG, an Verkehrssenator Anjes Tjarks und Arbeits- und Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard und an den Verkehrsausschuss der Hamburger Bürgerschaft.

Die TEREG - Beschäftigten waren bereits Ende März zwei Mal in Warnstreik (25./26.3.2021 und 30.3/1.4), nachdem in vier Verhandlungsterminen kein annehmbares Angebot von der Arbeitgeberseite vorgelegt worden war. Zwar bietet TEREG endlich die Einführung des tariflichen Hamburger Mindestlohns in der untersten Entgeltgruppe zumindest ab dem 1. Juli 2021 an - was längst überfällig ist - dieser Mindestlohn von 12,00 Euro soll dann bis 2023 auf lediglich 12,20 Euro angehoben werden. Es fehlt laut Tarifkommission von ver.di eine ‚signifikante Lohnentwicklung für die Zukunft‘. Den Lohnabstand zwischen den untersten Entgeltgruppen will TEREG komplett abschaffen – für die Beschäftigten und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist auch das nicht nachvollziehbar und nicht hinnehmbar.

 In ihrem Offenen Brief erinnern die Beschäftigten an den Anspruch der Freien und Hansestadt Hamburg, die ‚Stadt der guten Arbeit‘ sein zu wollen. Sie beschreiben auch ihren schwierigen Alltag in einer Stadt, in der das Leben teuer ist, und fordern „Chancengleichheit, ein Leben in Würde und einen Lohn, der heute zum Leben und morgen für die Rente reicht“.

Der offene Brief steht rechts zum Download bereit.

Nach der Übergabe des offenen Briefes wurde die Antwort des Senates auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Partei DIE LINKE bekannt, die unsere Befürchtunge bestätigte: Hier geht es zur Pressemeldung: