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HUK- Coburg scheitert vor Landesarbeitsgericht mit Kündigungsversuch

HUK- Coburg scheitert vor Landesarbeitsgericht mit Kündigungsversuch

Gewerkschafter und Betriebsräte halten zusammen!
Maik Studier Reinhard Schwandt Maik Studier

Am Montag, 23. November hat das Landesarbeitsgericht Hamburg das Urteil des Arbeitsgerichtes Hamburg bestätigt, wonach eine Kündigung gegen das HUK - Coburg Betriebsratsmitglied Maik Studier unzulässig ist. Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte zur Unterstützung mit Maik Studier aufgerufen, der gleichzeitig ehrenamtliches Mitglied der ver.di Fachgruppe Versicherungen in Hamburg ist.

Über 50 Unterstützer nahmen an der Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht teil, bei der die HUK- Coburg in zweiter Instanz versucht hat, den engagierten Betriebsrat loszuwerden.  Die Hartnäckigkeit und die Begründung des Kündigungsvorhabens legen die Vermutung nahe, dass das Versicherungsunternehmen in diesem Fall offensichtlich gegen betriebsrätliche und gewerkschaftliche Tätigkeit vorgehen wollte.

„Bei diesem Verfahren wurde versucht mit fadenscheinigen Begründungen gegen einen engagierten Betriebsrat vorzugehen“, sagt Hans – Jürgen Klempau von ver.di Hamburg. „Wir begrüßen den Richterspruch und erwarten, dass die HUK – Coburg zukünftig von solchen Manövern absieht.“

Zum Ausgang der Verhandlung äußert sich Maik Studier wie folgt: „Ich bin froh über das Urteil und die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen. Aus der ganzen Republik gab es Solidarität. Das Signal an Arbeitgeber und Öffentlichkeit war deutlich – wir Gewerkschafter und Betriebsräte halten zusammen!“

Hintergründe und Details zum Fall in der aktuellen Ausgabe PUBLIK 8/2015 und der Hamburg-News 5/2015