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Warnstreik in der Energiewirtschaft

Tarifrunde TG Engergie

Warnstreik in der Energiewirtschaft

ver.di Fachgruppe Energie: Wir sind die Kraft dahinter FG Energie & Bergbau ver.di Fachgruppe Energie: Wir sind die Kraft dahinter

 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Dienstag, den 20. Februar, die Beschäftigten der Unternehmen HanseWerk Natur, GASNETZ HAMBURG, PreussenElektra/WIL, e.kundenservice Netz (EKN) und E.ON Energie Deutschland zum halbtägigen Warnstreik in Hamburg aufgerufen. Solidarische Unterstützung kam außerdem von Streikenden der HanseWerk aus Schleswig-Holstein, die mit Bussen anreisten.

Über 600 Beschäftigte folgten dem Aufruf in Hamburg und zeigten Flagge.

Ole Borgard, Fachbereichsleiter für die Energiewirtschaft bei ver.di Hamburg:

„Die Energieversorger stehen viel besser da als manche denken und machen üppige Gewinne. Dafür sorgen unsere Kolleginnen und Kollegen, bei gleichzeitig zunehmender Arbeitsverdichtung in dieser anspruchsvollen Branche. Jetzt mit einem Miniangebot um die Ecke zu kommen ist alles andere als wertschätzend von den Arbeitgebern. Gute Arbeit hat ihren Preis!“

In der laufenden Tarifrunde für die bundesweit rund 10 000 Beschäftigten der Tarifgemeinschaft Energie, der neben anderen Versorgern die Unternehmen des E.ON-Konzerns angehören, hatten die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Januar lediglich Entgelterhöhungen von 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten.

"Viel zu wenig", entschied die Tarifkommission und entschied sich einstimmig für Warnstreiks.

Ver.di fordert für die Beschäftigten und Auszubildenden im E.ON-Konzern:

Gehaltserhöhungen von 6,0 Prozent;
175 Euro mehr für die Auszubildenden;
die Übernahme aller Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss ab 2019.

Mehr Infos:

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