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Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst

Tarifrunde der Länder

Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst

Hamburg, 20.02.2017 - In der dritten Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), konnte am vergangenen Wochenende ein Ergebnis erzielt werden. Demnach wird es eine tabellenwirksame Anhebung der Gehälter um 2,0 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2017 beziehungsweise um 75 Euro Mindestbetrag als soziale Komponente geben. Ein weiterer Anhebungsschritt um 2,35 Prozent erfolgt zum 1. Januar 2018. Die Einführung der Stufe 6 für die Entgeltgruppen 9 bis 15 erfolgt in zwei Teilschritten: zum 1. Januar 2018 sowie zum 1. Zudem wurde eine Prozessvereinbarung über die Aushandlung einer neuen Entgeltordnung verabredet, von der künftig insbesondere die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und dem Pflegebereich profitieren sollen. Bis zu einer Einigung, die in der Tarifrunde 2019 angestrebt wird, erhalten Sozialarbeiter je nach Eingruppierung 50 bis 100 Euro mehr pro Monat, Erzieherinnen und Kita-Leitungen 80 Euro. Darüber hinaus erhalten die Auszubildenden eine in zwei Schritten von jeweils 35 Euro erhöhte Vergütung sowie künftig 29 Tage Urlaub im Jahr.

Das Ergbenis, das eine deutliche Reallohnsteigerung, sowie spezielle Verbesserungen im Sozial- und Erziehungsdienst, als auch bei den Azubis bedeutet, wäre nie zustande gekommen, wenn nicht in Hamburg und bundesweit tausenende Beschäftigte auf die Straße gegangen wären um Druck zu machen.