Flucht & Migration

Gewerkschaften und Flüchtlinge

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Argumente für eine solidarische Flüchtlingspolitik DGB Nord Gewerkschaften und Flüchtlinge

Argumente für eine solidarische Flüchtlingspolitik | „Menschen, die vor Krieg, Bürgerkrieg und geschlechtsspezifischer Verfolgung fliehen, müssen in Deutschland und der EU selbstverständlich Aufnahme finden, individuell Asyl beantragen können und in einem zügigen, fairen Verfahren anerkannt werden.“ Diese Position hat der DGB-Bundeskongress, das höchste beschluss-fassende Organ des DGB, im Mai 2014 beschlossen.
Kriege, Bürgerkriege, Verfolgung, Diskriminierung, Hass, Hunger, Armut oder der Kampf um das nackte Über-leben in vielen Teilen der Welt führen dazu, dass die Zahl der Flüchtlinge weltweit steigt. Nach Schätzungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) waren Ende 2014 weltweit über 59 Millionen Men-schen auf der Flucht.
Insgesamt gesehen kamen und kommen immer noch die wenigsten der Flüchtlinge nach Europa. Dennoch ist auch die Zahl der Flüchtlinge in Europa und Deutschland zuletzt massiv gestiegen. Für Deutschland gehen Schätzungen derzeit von rund einer Million Asylanträgen für das Jahr 2015 aus.
Das heißt: Flüchtlinge sind eine Realität und werden auch zukünftig eine bleiben. Grund genug, einige Argu-mente für einen solidarischen Umgang mit Geflüchteten zu benennen.