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ver.di ruft zum Streik gegen Ungleichbehandlung auf

ver.di ruft zum Streik gegen Ungleichbehandlung auf

Einzelhandel 27.09.2005

Am 27. September ruft ver.di die Beschäftigten der Woolworth – Filialen in Niendorf und Eidelstedt zum Streik auf.

„Wir wollen, dass die Tarifverträge des Hamburger Einzelhan-dels wieder für alle Beschäftigten bei Woolworth gelten“, so Ulrich Meinecke zum heutigen Streik. „Wir fordern deshalb Woolworth auf, entweder zurück in den Arbeitgeberverband zu gehen oder mit ver.di über einen Anschlusstarifvertrag zu ver-handeln.“

Seit einigen Jahren ist Woolworth nicht mehr an den Tarifvertrag gebunden. Dies hat zur Folge, dass inzwischen ein Großteil der Belegschaft zu wesentlich schlechteren Bedingungen arbeitet, als in den Tarifverträgen des Hamburger Einzelhandels festgeschrieben.
„Die Entgelttarife des Tarifvertrages müssen für alle angewendet werden, für die langjährigen und für die neu eingestellten Kolleginnen und Kollegen. Die Ungleichbehandlung bei Woolworth muss endlich ein Ende haben“, so Meinecke weiter.

Anfang des Jahres hat ver.di bereits bewirken können, dass Woolworth die nachwirkenden Tarifregelungen einhält und nicht zur 40 Stunden Woche zurückkehrt.
Die Beschäftigten der beiden Filialen treffen sich gegen 10.30 Uhr im Cafe Humboldt (Tibarg 40) zur Streikversammlung.

Für Rückfragen:
Ingo Harms, ver.di, mobil: 0171 / 2222 600
Ulrich Meinecke, ver.di, mobil: 0170 / 58 56 459

Herausgeber:

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