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HSH Nordbank: Stellenabbau durch Verkauf befürchtet – ver.di fordert Handeln der Landesregierungen

28.02.2018

Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Verkaufs der HSH Nordbank an die Finanzinvestoren Cerberus und Flowers befürchtet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen möglichen Stellenabbau des neuen Inhabers. Laut Medienberichten könnten bis zu 30 Prozent der 2200 Arbeitsplätze durch den Verkauf bedroht sein. Der Hamburger ver.di Landesbezirksleiter Berthold Bose sieht die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein in der Pflicht, auch nach dem Verkauf der Bank Verantwortung für die Beschäftigten zu übernehmen.

„Auch wenn die Politik froh ist, dieses dunkle Kapitel für sich zu schließen, eine Mitverantwortung für die rund 2200 Beschäftigten bleibt bestehen“, sagt Berthold Bose, Landesbezirksleiter von ver.di Hamburg. „Deshalb erwarten wir vom Hamburger Senat, dass er gemeinsam mit den Betriebsräten und ver.di Lösungen für die Kolleginnen und Kollegen der HSH Nordbank sucht und einem personellen Kahlschlag entgegen wirkt. Die Beschäftigten haben eine zermürbende Zeit hinter sich und dürfen nicht die Leidtragenden dieser politischen Entscheidung sein“, so Bose.

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