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Beschäftigte des Postbankfilialbetriebes protestieren

Betriebsversammlung im Cinemaxx

Beschäftigte des Postbankfilialbetriebes protestieren

12.09.2017

Lautstark und mit roten Regenschirmen werden Beschäftigte des Postbankfilialbetriebes am Mittwoch, den 13. September 2017, für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen protestieren. Die Aktion findet statt im Rahmen der Betriebsversammlung im Cinemaxx-Kino (Dammtordamm 1), an der rund 600 Beschäftigte aus Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern teilnehmen werden. ver.di-Landesleiter Berthold Bose und der Betriebsratsvorsitzende Jens Harbeck sprechen zu ihnen. 

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen. ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um 5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten und eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen. 

ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck: „Die Verärgerung ist besonders groß, weil die Arbeitgeberseite zum Kündigungsschutz nicht gesprächsbereit war. Wir wollen für die Beschäftigten eine sichere Ausgangsbasis für die anstehenden Veränderungen schaffen und die Zukunft der Postbank mitgestalten.“ Die Tarifverhandlungen betreffen bundesweit insgesamt rund 18.000 Beschäftigte. In Norddeutschland sind es 900. 

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den Arbeitgebern der Postbankunternehmen war am 4. September 2017 ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Arbeitgeberseite legte kein Angebot vor. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 25./26. September 2017 in Siegburg bei Bonn statt. 

Wegen der Betriebsversammlung am Mittwoch wird ein Großteil der 24 Filialen in Hamburg (100 in Norddeutschland) nicht öffnen. 

An die Redaktionen:

Die Aktion findet in der Pause der Betriebsversammlung um 12.15 Uhr direkt vor dem Kino statt. Berthold Bose und Jens Harbeck stehen für Interviews bereit. Vertreter/-innen der Medien sind herzlich eingeladen, die Aktion zu begleiten. 

Für Rückfragen:

Hans-Jürgen Klempau, ver.di Hamburg, 0171 76 10 938

 

Pressekontakt

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ver.di-Landesbezirk Hamburg
Pressestelle
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