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Zweite Verhandlungsrunde im Großhandel

Zweite Verhandlungsrunde im Großhandel

Tarifrunde Groß- und Außenhandel 12.05.2009

Mit einem unakzeptablen Angebot ist gestern am Nachmittag die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des Hamburger Groß-und Außenhandel zu Ende gegangen. Das Angebot sieht vor:

• Im ersten Jahr: eine Einmalzahlung von 1%, verteilt auf 12 Monate ( Bei einem monatlichen Einkommen von 2000 € entspricht dies 20€ brutto im Monat ); diese Einmalzahlung soll nicht tabellenwirksam sein und die Auszahlung soll zudem bei betrieblicher Notlage aufschiebbar sein oder gekürzt werden können.

• Im zweiten Jahr: eine lineare Lohn- und Gehaltserhöhung von 1%; auch hier soll die Auszahlung bei wirtschaftlicher Notlage verschieb- und absenkbar sein.

• Dieses „Angebot“ der Arbeitgeber steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass ver.di im Tarifvertrag
a) den Betrieben die Möglichkeit eröffnet, die Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich zu verkürzen;
b) die Möglichkeit zugesteht, dass die Frist für befristete Arbeitsverhältnisse auf 4 Jahre erweitert werden kann.

• Die Laufzeit des Tarifvertrages: 24 Monate.
Petra Reimann, ver.di Verhandlungsführerin kommentiert das Angebot: „Mit so einem Mini-Angebot lassen wir uns nicht abspeisen. Es ist vollkommen unzureichend. Nun müssen die Beschäftigten in den Betrieben aktiv werden. Aus diesem Grund hat die ver.di-Tarifkom-mission Urabstimmung und Streiks beschlossen.“

ver.di fordert: 6,5 %, mindestens aber 160 €, für Auszubildende 60 € pro Ausbildungsjahr. Laufzeit des Tarifvertrages 12 Monate.

Für Rückfragen:
Petra Reimann, ver.di, mobil: 0175 / 26 10 283

Herausgeber:

V.i.S.d.P.: Sabine Bauer
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