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Aktionen bei US – Spielwarenhändler

Aktionen bei US – Spielwarenhändler

Toys „R“ Us – Beschäftigte streiken für Tarifvertrag - Bundesweite Streikversammlung vor der Hauptverwaltung in Köln 01.04.2016

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am Freitag, den 01. April die Beschäftigten der Hamburger Toys „R“ Us – Märkte in Harburg und Eidelstedt zum ganztägigen Streik auf. Zeitgleich werden bundesweit 15 weitere Filialen des US- Spielzeugwarenhändlers bestreikt. Geplant ist eine gemeinsame Streikversammlung vor der Hauptverwaltung des Unternehmens in Köln.

Hintergrund der Aktionen ist die anhaltende Weigerung von Toys „R“ Us, mit ver.di über einen Tarifvertrag zu verhandeln, der die tariflichen Standards des Einzelhandels festschreibt und verlässliche Arbeitsbedingungen und mehr Lohn für die Beschäftigten bedeuten würde.

„Würden bei Toys „R“ Us die Tarifverträge des Einzelhandels gelten, bekämen gelernte Beschäftigte im Verkauf nicht nur wie bisher zwischen 8,70 Euro und 10,50 Euro, sondern bis zu 15,16 Euro pro Stunde“, sagt Heike Lattekamp, Leiterin des ver.di Fachbereiches Handel in Hamburg und Verhandlungsführerin.

Anstatt mit ver.di zu verhandeln, versucht das US-Unternehmen mit Zahlung von „Streikbrecherprämien“ die Belegschaft zu spalten. Ver.di beschuldigt das Unternehmen dabei, die Situation der  Beschäftigten aufgrund ihres geringen Einkommens schamlos auszunutzen um die Tarifbewegung bei Toys „R“ Us zu schwächen.

Dazu Lattekamp: „Toys „R“ Us ist mit diesem Verhalten auf dem besten Weg das noch gute Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit zu verspielen.“

Bei Rückfragen

Jürgen Gehring, ver.di Hamburg, 0160 95369284