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ver.di fordert volle Kostenübernahme von Tarifsteigerungen in …

Offener Brief an Bürgermeister und Senatoren

ver.di fordert volle Kostenübernahme von Tarifsteigerungen in Kulturbetrieben

06.04.2018

Im Rahmen der laufenden Tarifrunde für die rund 25 000 Beschäftigten im Hamburger Öffentlichen Dienst fordern Betriebs- und Personalräte sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die vollständige Kostenübernahme möglicher Tarifsteigerungen für die städtischen Kulturbetriebe. Zu dem Bereich gehören unter anderem die Bühnen und Museen, aber auch die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen (HÖB). In einem offenen Brief appellieren die Unterzeichner an Hamburgs Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, den Kultursenator Dr. Carsten Broda sowie den Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, die Tarifsteigerungen in voller Höhe durch Zuwendungen der Kulturbehörde zu decken. Die Unterzeichner begründen ihr Anliegen damit, dass das praktizierte Verfahren der Vergangenheit zu massiven Verwerfungen in der künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Arbeit der jeweiligen Einrichtungen geführt hatte. Arbeitsverdichtung, Nichtbesetzung von Stellen und Stundenkürzungen waren laut Verfasser Ergebnis dieser Politik. Bisher wurden lediglich 1,5 Prozent von Personalkostenerhöhungen bei den Städtischen GmbH´s und 0,88% bei den Stiftungen als feste Größen durch Zuwendungen der Behörde gegenfinanziert. Tariferhöhungen, die in der Vergangenheit darüber hinausgegangen sind, mussten eigenständig von den jeweiligen Einrichtungen gestemmt werden.

Der gesamte Brief ist einzusehen unter: https://biwifo-hamburg.verdi.de/++co++1961e290-38d6-11e8-a6d3-525400423e78

Pressekontakt

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