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Kampnagel bekommt Haustarifvertrag

Höhere Löhne und deutliche Verbesserungen für Beschäftigte

Kampnagel bekommt Haustarifvertrag

27.04.2018

Drei Jahre haben Beschäftigte auf Kampnagel mit Flugblattaktionen, Unterschriftensammlungen und Gesprächen mit Politikern für eine Angleichung zu den städtischen Bühnen gekämpft.

 Jetzt haben sich der städtische Arbeitgeberverband Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf einen Tarifvertrag geeinigt, der Löhne, Ausbildungsvergütung, Wochenarbeitszeit, Theaterzulage, Zuschläge, betriebliche Altersversorgung und weitere wichtige Standards regelt.

 „Das ist ein großer Erfolg. Mit dieser Einigung haben wir deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten erreicht. Der Tarifvertrag sichert ihnen mehr Rechte zu und es werden auch die Besonderheiten des Spielbetriebes auf Kampnagel berücksichtigt“, sagt ver.di-Verhandlungsführerin Agnes Schreieder.

 Löhne und Arbeitsbedingungen werden dadurch an die Bedingungen an den städtischen Bühnen angepasst und orientieren sich künftig an der Tarifentwicklung bei den städtischen Betrieben und Bühnen. 

 Auf Kampnagel arbeiten rund 120 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Haustarifvertrag umfasst theatertypisch den größeren Teil der Belegschaft, der nicht-künstlerisch tätig ist. Der Einigung muss nun noch der Kampnagel-Aufsichtsrat zustimmen. Eingeführt werden soll der Haustarifvertrag zum ersten Januar 2019.

  „Wir hatten kein Mitgliedermandat für Verhandlungen im künstlerischen Bereich, erwarten allerdings, dass auch die Beschäftigten in diesen Arbeitsfeldern eine entsprechende Anhebung ihrer Vergütungen erhalten“, so Schreieder. Auch dafür müssten im Kulturhaushalt der Stadt entsprechende Mittel eingestellt werden.

 

Für Rückfragen:

 Agnes Schreieder, ver.di Hamburg, 0151-14266043

 

Pressekontakt

Björn Krings - Pressestelle ver.di Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg 040 890 615-130     0171 682 5521   bjoern.krings@verdi.de