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ver.di kritisiert Schließung der easyJet-Basis in Hamburg

Personalversammlung am Montag

ver.di kritisiert Schließung der easyJet-Basis in Hamburg

16.06.2017

Am Montag, den 19. Juni wird die Personalvertretung von easyJet die Belegschaft am HAMBURG AIRPORT HELMUT SCHMIDT über die geplante Schließung der Hamburger Basis informieren. Ende Mai hatte die Geschäftsführung die Personalvertretung über den vollständigen Rückzug vom Standort Hamburg bis Ende des Winterflugplanes im März 2018 in Kenntnis gesetzt. Derzeit laufen die ersten Informationsgespräche zwischen Geschäftsführung und Personalvertretung. Durch die Schließung droht der Wegfall aller 130 Arbeitsplätze in Hamburg. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Schließung der Hamburger Basis scharf und kündigte an, den Prozess mit allen möglichen Mitteln im Sinne der Beschäftigten zu begleiten. Neben dem grundsätzlichen Wegfall der Arbeitsplätze kritisiert ver.di, dass mit dem Rückzug von easyJet Beschäftigungsverhältnisse am Hamburger Flughafen wegfallen, die durch einen Tarifvertrag geregelt sind. Mitbestimmung durch Tarifverträge und Personalvertretungen sind nicht selbstverständlich in der Luftfahrt, gerade im Bereich der Low Cost  Airlines.

„Dass easyJet vom wachsenden Flughafen in Hamburg weggeht ist unverständlich und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“, sagt Natale Fontana von ver.di Hamburg. „Arbeitsplätze, die durch Personalvertretung und Tarifvertrag geschützt sind fallen weg und Lohndumper wie Ryanair machen sich in Hamburg breit. Das ist ein Unding!“

Für Rückfragen:
Natale Fontana, ver.di 01709897405

Pressekontakt

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