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Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe stocken

Hamburger Nahverkehr

Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe stocken

ver.di erwartet Bewegung auf Arbeitgeberseite 15.03.2017

 

Die Gewerkschaft ver.di erwartet vor der dritten Tarifverhandlung für die rund 900 Beschäftigten des privaten Hamburger Omnibusgewerbes am 5. April ein deutlich verbessertes Arbeitgeberangebot. In den bisherigen Verhandlungen hatte der Omnibusverband Nord e.V. (OVN) lediglich 2,2 Prozent mehr Geld bei einer Tariflaufzeit von 36 Monaten angeboten. ver.di fordert hingegen eine Tariferhöhung von monatlich 5,5 Prozent und eine Tariflaufzeit von 12 Monaten.

Zu dem betroffenen Tarifbereich gehören in Hamburg 15 Busunternehmen, unter ihnen Anbieter wie Jasper, Süderelbe und Elite Traffic. Das Fahrpersonal ist im Gelegenheitsverkehr, aber auch im Linienverkehr des HVV im Einsatz. Das Einkommensniveau bei den privaten Omnibusunternehmen liegt aktuell unter dem der öffentlichen Anbieter wie der Hamburger Hochbahn (HHA) oder den Verkehrsbetrieben Hamburg Holstein (VHH).

“Unsere Kolleginnen und Kollegen erwarten für die nächste Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot“, sagt Max Leininger, Verhandlungsführer bei ver.di Hamburg. „Die Arbeit der Beschäftigten im Nahverkehr ist anspruchsvoll und anstrengend. Die Einkommenslücke zu den öffentlichen Unternehmen muss endlich geschlossen werden.“

Anne Quiring von ver.di Hamburg ergänzt: „Die Arbeitgeber haben es in der Hand, entweder wird beim Angebot ordentlich nachgesteuert oder die Beschäftigten werden Druck aufbauen!“

Für Rückfragen:
Max Leininger, ver.di Hamburg 0170 4120490
Anne Quiring, ver.di Hamburg 0175 5835385

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