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Stellenabbau MOPO: Gewerkschaften beschließen Tarifforderungen

Stellenabbaupläne bei der MOPO

Stellenabbau MOPO: Gewerkschaften beschließen Tarifforderungen

25.08.2017

Anlässlich des geplanten Stellenabbaus bei der Hamburger Morgenpost (MOPO) fordern die Gewerkschaften DJV und ver.di die Geschäftsführung der Zeitung zu Verhandlungen über einen Sozial- und Zukunftstarifvertrag auf. Am Dienstag war bekannt geworden, dass bei der MOPO, die zur Kölner Mediengruppe DuMont Schauberg gehört, 11 von 83 Stellen abgebaut werden sollen.

„Die Maßnahmen von Verlag und Konzern zielen auf die Substanz der Mopo. Genau dort, wo eine Zeitung wie die Mopo Zukunft hat, wird sie empfindlich geschwächt“, sagt Stefan Endter, Geschäftsführer des DJV Landesverband Hamburg. „Als erstes muss es jetzt um die Betroffenen gehen, aber dann auch um die Entwicklungsfähigkeit der Zeitung, und darin sind alle Beschäftigten einzubeziehen“, ergänzt Martin Dieckmann, Leiter des Fachbereiches Medien bei ver.di Hamburg.

Die Tarifkommissionen von DJV und ver.di haben am heutigen Mittwoch nach einer Kundgebung der Beschäftigten auf dem Betriebsgelände, Forderungen eines Sozialtarifvertrages und zusätzlich eines Zukunftstarifvertrages, der Bestand und Entwicklungsfähigkeit der Mopo sichern soll, beschlossen. Bereits 2015 war es aufgrund umfangreicher Stellenabbaupläne bei der MOPO zu Aktionen, darunter mehreren Warnstreiks, gekommen.

Für Rückfragen:
Martin Dieckmann, ver.di Hamburg 0160 3670129