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‚Hamburger Sonntagsfrieden’ in Gefahr ?

‚Hamburger Sonntagsfrieden’ in Gefahr ?

WM-Ladenschluss 07.02.2006

Außer am Sonntag von 0 – 13 Uhr sollen die Ge-schäfte nachden Plänen Senator Uldalls während der WM durchgängig geöffnet sein können. Es verwun-dert niemanden, dass dieses Vorhaben die Beschäf-tigten im Handel auf die Palme bringt.
Die Betriebsräte wollen morgen vom Hamburger Wirtschaftssenator aus erster Hand hören, ob er an diesen Plänen festhält.
ver.di und die Vertreter aus den Betrieben wollen einen fairen Interessensausgleich aller Beteiligten - auch und vor allem während der WM.

„ver.di hat Senator Uldall wiederholt aufgefordert, bei den Planungen der Öffnungszeiten ‚die Kirche im Dorf’ zu lassen“, so Ulrich Meinecke, stellv. ver.di-Landesleiter.
Der Hamburger Sonntagsfrieden war nach einer er-folgreichen Volksinitiative zustandegekommen. Da-nach genehmigt die Wirtschaftsbehörde im Jahr maximal 4 verkaufsoffene Sonntage.

„Senator Uldall kann sein erklärtes Ziel, während der WM möglichst viele Sonntage zu öffnen, sehr wohl innerhalb dieses Sonntagskompromisses verwirk-lichen, indem er die 4 Sonntage in der Zeit der WM konzentriert“, erklärt Meinecke. Hierzu hat ver.di bereits Zustimmung signalisiert.

“Als völlig unnötig bezeichnet ver.di die Planung von weiteren verkaufsoffenen Sonntagen und die Öff-nung rund um die Uhr während der WM“, ergänzt Meinecke.

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